Frau näht Vorhänge selber Das Zuhause mit selbst-genähten Vorhängen verschönern

Das Zuhause mit selbst-genähten Vorhängen verschönern

Nähen ist ein tolles Hobby und man kann damit so viele schöne Sachen machen. Es gibt Menschen, die fertigen sich ihre Kleidung selber an, entwerfen Taschen und Accessoires und kreieren Heimtextilien, wie beispielsweise Kissen Decken sowie auch Gardinen und Vorhänge.

Mit selbst genähten Vorhängen kann man sein Interieur neu gestalten und überhaupt Räumen das gewisse Etwas verleihen. Bevor man sich aber zum Nähen zurückzieht, solle sichergestellt sein, dass man auch alles hat, was man dafür braucht. Das mindeste was man haben sollte, sind Stoff, mindestens eine einfache Nähmaschine, Faden, Schere, Stecknadeln, Schneiderkreide, ein Schneiderwinkel oder einen Zollstock und ein Bügeleisen.

Wenn man dann einen schönen, geraden Stich nähen kann, ist man eigentlich schon auf der sicheren Seite. Geht es um Vorhänge, sind vor allem lange und gerade Linien gefragt. Möchte man als Stoff Leinen nutzen, wird so ein Projekt sogar recht einfach werden, da Leinen ein recht unkompliziertes Material in der Handhabung ist.

Eine spezielle Coverlock Nähmaschine nutzen?

Bei einer Coverlock handelt es sich um eine spezielle Nähmaschine, welche für das Säumen sowie Verbinden von Stoffen (besonders elastischen) gedacht ist. Die Coverlock-Nähmaschine kann mit mehreren Nadeln sowie Greifern gleichzeitig nähen und sie kann besonders gut dehn- und, haltbare Säume erzeugen.

Die Coverlock-Nähmaschine oder auch Coverstitch-Maschine ist speziell für das Säumen von dehnbaren Stoffen gedacht. Wenn man regelmäßig mit elastischen Stoffen näht oder solche eben auch für Vorhänge und Gardinen oder andere Heimtextilien verwenden möchte, um zuhause das Leben und Wohnen schöner zu gestalten sowie Wert auf eine saubere, professionelle Verarbeitung legt, kann diese Gerät eine tolle Ergänzung sein.

Den geeigneten Stoff für Vorhänge auswählen:

Leinen für Anfänger

Ist man eher ein Neuling beim Nähen, empfiehlt es sich, mit Leinen bei Vorhängen zu beginnen. Leinen passt sehr gut zu vielen Innenräumen und es gibt auch eine großen Auswahl an Farben. Dazu ist Leinen relativ erschwinglich. Möchte man passendes Leinen für Vorhänge auswählen, ist alles von einem mittleren bis zu einem schweren Gewicht denkbar.

Wählt man einen mittelschweren Leinenstoff, wird dieser luftiger wirken sowie mehr Tageslicht hereinlassen. Bei besonders hellen Farben werden schwerere Leinenstoffe dagegen mehr Sonnenstrahlen abhalten. Für Verdunklungsvorhänge benötigt man einen speziellen Stoff.

Seide, Voile, Brokat

Natürlich sind auch Vorhänge aus Seide denkbar. Dafür könnte man einen schönen Matka, Noil oder Dupioni beispielsweise wählen. Sollen es durchsichtige, transparente Vorhänge werden, eignet sich dafür Voile. Für einen exklusiv gestalteten Eingangbereich kann man Brokat in Betracht ziehen.

Möchte man Vorhängen aus Voile oder anderer feiner Seide nähen, ist dafür ein gewisses Maß an Präzision und Geduld erforderlich. Das ist kein Projekt für totale Anfänger, die das Ganze nur als oberflächliches Hobby sehen. Wenn man noch nie mit solchen Stoffen gearbeitet hat, ist es sicherlich ratsam, diese zunächst bei kleineren Projekten auszuprobieren.

Unterschied zwischen dem Nähen von Vorhängen und Gardinen

Im Grunde genommen ist die Vorgehensweise gleich. Gardinen werden aber üblicherweise mit schmaleren Säumen gefertigt und eine transparente Gardine wird demnach einen schmaleren Saum benötigen. Eine simple und sichere Methode, eine saubere Raffung an der Gardinen-Oberseite hinzukriegen, ist das Verwenden von Raffbändern. Auch spannend: Wohnung in Hamburg – Wie sieht eine typische Hamburger Wohnung aus?

Diese bekommt man in jedem Stoffgeschäft. Wenn man möchte, dass Vorhänge gerade an einer Stelle hängen (also nicht weich/wellig/romantisch fallen), sollte man eine beschwerte Bleischnur in den unteren Saum einarbeiten oder Bleigroschengewichte in den Ecken anbringen.